Copyright © 2020 Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Swiebodzin  

 

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SANKTUARIUM

DER BARMHERZIGKEIT GOTTES IN SWIEBODZIN

Die Geschichte der Gründung des Sanktuariums der Barmherzigkeit Gottes in Świebodzin geht auf das Jahr 1987 zurück, als Bischof Józef Michalik während einer kanonischen Visitation dem Pf. Sylwester Zawadzki - dem damaligen Pfarrer der Gemeinde Świebodzin Maria Königin von Polen – den Bau einer Kirche in der entstehenden Wohnsiedlung Łużyckie beauftragte. In 1994 weihte der Bischof Adam Dyczkowski den Grundstein der Kirche, der aus dem Petersdom in Rom mitgebracht wurde, und errichtete nach fünf Jahren – nach der Weihe durch den Bischof Paweł Socha – die Gemeinde Barmherzigkeit Gottes. Sein Nachfolger - Bischof Stefan Regmunt - weihte die Kirche in 2008 und machte sie gleichzeitig zum Diözesanheiligtum/Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes.

 

Der Körper des Tempels, dessen Gestalter der Posener Architekt Prof. Marian Fikus ist, verweist auf die tausendjährige Geschichte der Kirchenarchitektur in Polen. Der Tempel besteht aus einem basilikalen Dreischiff mit Querschiff. Innen befinden sich reiche polychrome Elemente, Ornamente und Vergoldungen.

 

Das Bild des Barmherzigen Jesus befindet sich im Hauptaltar, umgeben von Säulen und Bögen. Der Marmoraltar ist mit einem Flachrelief verziert, das das letzte Abendmahl darstellt, und die Kanzel - Jesus, den guten Hirten.

 

Im Tempel befindet sich ein Altar der Hl. Schwester Faustina Kowalska. Es gibt hier ihre Reliquien und ein Gemälde der Malerin Jadwiga Streb. Es bewahrt auch die Reliquien der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit – Hl. Johannes Paul II. und Seligen Pf. Michał Sopoćko - Beichtvater von Hl. Sr. Faustina.

 

In der von Prof. Barbara Bielecka entworfenen Anbetungskapelle brennt - geweiht von Papst Johannes Paul II - das Feuer der Barmherzigkeit, das aus dem Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki gebracht wurde.

 

Im Tempel befindet sich auch eine durch Säulen getrennte Taufkapelle, an deren Wand eine Szene der Taufe Jesu im Jordan zu sehen ist.

 

Die Fenster der Kirche sind mit bunten Glasfenstern gefüllt, und das größte von ihnen präsentiert – in einem beeindruckenden Ton über dem Chor, der von außen das zentrale Element der Fassade ist – Christus den König.

 

Die Spitze des zweitürmigen Giebels der Kirche symbolisiert die multikulturelle Geschichte von Świebodzin. Der südliche Turm bezieht sich auf die westliche – hoch aufragende Gotik, während der nördliche – auf die östlichen ovalen Formen der Endstücke der unierten, griechisch-katholischen und orthodoxen Kirchen verweist.

GESCHICHTE DES SANKTUARIUMS